StartseiteZum leuchtenden SchwerdtFreimaurerei allgemeinInteressante Links
Kontakt zur LogeAnfahrtGästeveranstaltungenArbeitsplan 2018Humanitas e.V.Geschichte der LogeMeister vom Stuhl seit 1803Berichte von Veranstaltungen
Gästeveranstaltungen

Zu den Veranstaltungen bitten wir um vorherige Anmeldung. Wenn bei der jeweiligen Veranstaltung nichts anderes angegeben ist, melden Sie sich bitte hier an.


 

Unserem Grundverständnis als Freimaurer folgend veranstaltet die Paderborner Freimaurerloge „zum leuchtendem Schwerdt“ regelmäßig Gästeabende zu denen wir alle Damen und Herren herzlichst einladen.

Generell besteht nach jedem Vortrag die Möglichkeit zu Fragen und Diskussion an und mit dem Vortragenden bzw. untereinander.

Lassen SIE uns miteinander und nicht übereinander reden.

 

In diesem Halbjahr sind nachfolgende Termine vorgesehen:

Wir behalten uns vor Themen und Termine kurzfristig aus aktuellem Anlass zu ändern

 


 

16.01.2017 (Montag) 19:30 Uhr

300 Jahre Freimaurertum - Freiheitsmoral und Humanität oder esoterische Abschottung

 

Sind Freimaurer als sonderbar verschwiegene Gemeinschaft in einer modernen offenen Gesellschaft überhaupt noch zukunftsfähig oder braucht im Gegenteil der moderne Mensch im hektischen Smartphone-Zeitalter nicht Rückzugsorte der Selbstbesinnung? Ist ein hohes Alter von 300 Jahren, ausgehend von der englischen Geburtsstunde 1717, nicht eher muffiger Traditionsballast in einer Zeit beschleunigter globaler Vernetzung oder fühlen sich gerade die Freimaurer als internationale Gemeinschaft mit humanitärem Anspruch gefordert, über alle Feinbilder hinweg Brücken der Verständigung zu schlagen?

Im Lichte dieser Fragen lässt ein Vortrag des Paderborner Geschichtsprofessors Dietmar Klenke 300 Jahre Freimaurerei Revue passieren und zieht kritische Bilanz mit Blick auf unsere heutigen Herausforderungen. 

 

13.03.2017 (Montag) 19:30 Uhr

Freimaurerei als Wertegemeinschaft
Prof. Dr. Hans-Hermann Höhmann, Köln

29.05.2017 (Montag) 19:30 Uhr

Was ist Freimaurerei?
Wilhelm Appel

25.06.2017 (Sonntag) 11:00 Uhr im Rathaussaal Paderborn
Öffentliche Matinee

18.09.2017 (Montag) 19:30 Uhr

Gesinnungs- und Verantwortungsethik aus der Sicht des Freimaurers
Universitätsprofessor DietmarKlenke

Seit der jüngsten Flüchtlingskrise erleben wir eine bedenkliche Verwilderung der politischen Streitkultur. Populismus und emotional aufgeladener Schlagabtausch prägen die politische Öffentlichkeit mehr als ein konstruktives Ringen und praktikable und moralisch verantwortbare Lösungen. Als Antwort auf diese missliche Entwicklung erlebt jüngst das Begriffspaar „Gesinnungsethik – Verantwortungsethik“ eine Hochkonjunktur. Bietet sich mehr Verantwortungsethik in der Flüchtlingspolitik als Heilmittel für eine stark polarisierte Meinungsbildung an?

Auch die Freimaurerlogen stellen sich der Herausforderung, ihre politische Ethik in die Debatten über die Einwanderungspolitik einzubringen. Dieses sensible Thema greift der Paderborner Universitätsprofessor Dietmar Klenke im Rahmen eines Vortrags auf, der das spannungsgeladene Verhältnis von Gesinnungsethik und Verantwortungsethik aus freimaurerischer Sicht abhandelt.

 13.10.2017 (Freitag) 19:30 Uhr

Vortrag „Diagnose Krebs“ – Mit Optimismus Leben verlängern!

Heilungschancen nutzen statt Ende beschließen!

Ort: Restaurant „Zu den Fischteichen“, Dubelohstrasse 92, 33102 Paderborn

 

 

Einfluss der Psyche auf das Immunsystem; Ernährung und Sport. Komplementärmedizin als sinnvolle Ergänzung zur konventionellen Therapie.

Spannender und kurzweilige Fachvortrag von Dr. med. Bernd Schmude, Krebsüberlebender und erster Vorsitzender des Vereins „STARK gegen KREBS e.V.“ unter dem Motto: Mut machen ist unser Ziel!

 

 

Bernd Schmude vermittelt in seinem Vortrag neben persönlichen Erfahrungen bei der Krebsbekämpfung den neuesten Stand der Forschung. Von der Schulmedizin und operativen Eingriffen, der Psyche und den Selbstheilungskräften, über Komplementärmedizin bis hin zu Ernährungs- und Bewegungstherapien etc. werden alle Möglichkeiten der Krebsbekämpfung ideologiefrei erörtert. Dr. Schmude weiß aus eigener Erfahrung, was es heißt, eine Krebsdiagnose zu erhalten und sich auf den Weg der Heilung zu machen.

Verständlich und unterhaltsam veranschaulicht er, wie die Psyche, Ernährung und Bewegung das Immunsystem beeinflussen. Er zeigt, wie man einem krebskranken Menschen neuen Lebensmut geben und ihn unterstützen kann und was man zur Vorbeugung der Krankheit tun kann.

Der Vortrag ist nicht nur für Betroffene interessant, sondern auch für deren Angehörige und Freunde. Er macht Mut zum Leben, auch auf humorvolle Art und Weise, trotz des ernsten Themas!

 

13.11.2017 (Montag) 19:30 Uhr

Vortrag:
"Die Legende von der christlichen Wertegemenschaft"

Ort: Restaurant „Zu den Fischteichen“, Dubelohstrasse 92, 33102 Paderborn

 

 

 

Das Mitglied der hiesigen Bruderschaft, Dr. Ulrich Flechtner, wird unter der Überschrift „Die Legende von der christlichen Wertegemeinschaft“ einen Vortrag  halten, in dessen Anschluss über das Thema diskutiert werden kann.

 

Funktionäre der unterschiedlichsten Interessengruppen, Politiker und Geistliche beschwören seit Jahren mit Blick auf den angeblichen Werteverfall und –verlust immer wieder die Schlagworte unserer verschiedenen Werte, ohne das spezifisch Europäische, Abendländische oder Christliche zu benennen. Auch wenn in der Regel diffus bleibt, was mit den jeweiligen Werten gemeint ist, klingen diese Appelle feierlich, bedeutsam und nach Autorität. Die angesprochenen Menschen sind nicht mehr nur Bürger, Verbraucher oder Verkehrsteilnehmer, sondern sie bilden urplötzlich eine Wertegemeinschaft, wehrhaft und stark. Die Rede von den Werten soll zusammenschweißen, zur Selbstvergewisserung beitragen. Die Wertegemeinschaft ist mittlerweile zum Kampfbegriff geworden: gegen islamistischen Terror, gegen andere Kulturen, gegen Flüchtlinge, gegen alles Fremde.

 

Unserem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat und seinen Bürgern wird damit gleichsam unterstellt, dass sie ohne das Europäische, das Abendländische und insbesondere das Christliche nicht viel wert seien, als genügten sie sich nicht als „nur“ säkularer Staat, als „nur“ säkulare Gesellschaft.  Vielmehr müssten sie sich über die eben genannten Attribute der Werte definieren und qualifizieren und bekämen erst dann eine glaubhafte Struktur, wenn sie sich in den entsprechenden Vorbildern widerspiegelten.