Freimaurerei zwischen Fiktion und Wirklichkeit. Vortrag von Prof. Dr. Hans-Hermann Höhmann, Redner der Großloge A.F.u.A.M.v.D.
Dan Browns Roman „Das verlorene Symbol“ entwirft ein fiktives Bild der Freimaurerei, das auf den ersten Blick sympathisch erscheint und zuweilen auch Beifall bei den Freimaurern selbst findet.
Auf den zweiten Blick wird allerdings deutlich, dass der Autor die Freimaurerei in den Kontext einer Esoterik rückt, der ein uraltes geheimnisvolles Wissen zugeschrieben wird, das vorgeblich von direkter Relevanz für Gesellschaft und Politik von heute sei.
Das Erbe der Aufklärung und der tatsächliche Charakter der humanitären Freimaurerei, die sich vor allem als ethischer Bund versteht, tritt demgegenüber völlig in den Hintergrund.
Dan Browns Bild der Freimaurerei, das Sympathie für den Bund mit Irrtümern und Missverständnissen vermischt, ist einer Klarstellung dringend bedürftig.
Der Redner der Großloge AFuAM, Prof. Dr. Hans-Hermann Höhmann, hat in einem kürzlich gehaltenen Vortrag den Roman Dan Browns aus der Sicht einer gegenwartsorientierten, humanitären Freimaurerei beurteilt.
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