Die Dombauhütten des Mittelalters waren Vorläufer der heutigen Freimaurererei, wie wir sie seit der Gründung der ersten Großloge in London 1717 kennen.
Gepflogenheiten, Terminologien, Gebräuche und Symbole aus dem echten ("operativen") Handwerk wurden in die nicht-handwerkliche ("spekulative") Freimaurerei übernommen, z.B.
> feierliche Aufnahme
> die Grade Lehrling, Geselle, Meister
> die Werkzeuge Spitzhammer, (24-zölliger) Maßstab, Kelle, Senkblei, Winkelwaage
> und vieles mehr.
Die Gepflogenheiten der Bauhandwerker und ihr Umgang untereinander dienten den Freimaurern als Vorbild für Ihre eigenen Handlungen und Ziele.
Da die meisten der heutigen Freimaurer keine Handwerker sind, stellen sich die Fragen, mit die den Sinn und Inhalt dieses Vortrages ausmachen:
> Was lernt ein Handwerker (Z.B. Steinmetz) eigentlich in seiner Ausbildung?
> Wie sehen Aufnahme, Gesellen- und Meisterprüfung aus?
> Welche Fertigkeiten erlernt man in den einzelnen Graden?
> Wie gestaltet sich z.B. die Gesellenzeit (Wanderjahre)?
> Wie gehen Handwerker miteinander um?
> usw. usw.
Helmut Höcker ist Künstler (weitere Infos hier ). Ursprünglich hat er den Steinmetz-Beruf erlernt. Er ist damit "operativer" Handwerker. Michael Milsch ist Freimaurer und damit "spekulativer" Maurer. Ziel des Vortrags ist es, die Erlebnis- und Gedankenwelten des operativen Handwerkers und des spekulativen Freimaurers miteinander zu vergleichen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten.
Wenn Sie an diesem Vortrag interessiert sind und bisher noch nicht zu den Gästeabenden der Freimaurerloge Baldur eingeladen werden, können Sie sich hier anmelden.