Humanitärer Preis 2009 für Peter Maffay

Schon über 150 (!) Hinweise in der Tagespresse mit höchster Auflage wie die BILD-Zeitung bis zu etlichen Regionalausgaben und Zeitschriften mit der Zeile „Freimaurerpreis für Peter Maffay“ kündigten an, dass die Großloge A.F.u.A.M.v.D. den Rock-Star und Menschen Peter Maffay mit dem HUMANITÄREN PREIS DEUTSCHER FREIMAURER in der „Otmar-Alt-Stiftung“ – bei Hamm gelegen – am 8. November ’09 auszeichnen werde. Diese Reaktion seitens der Printmedien hat der öffentlichen Wahrnehmung für die Intentionen der Freimaurerpreise einen gehörigen Aufmerksamkeitswert verliehen. Die Wahl des ungewöhnlichen Ortes fiel auf die Stiftung, weil ihr Förderer, Künstler und Br. Otmar Alt mit Peter Maffay seit langem freundschaftlich verbunden ist und der Preisträger Maffay Ort und Datum selbst für wünschenswert hielt. Auch hier – wie bei Gidon Kremer – waren die Rahmenbedingungen vor allem terminlich eng gesetzt.

 

Zur Preisverleihung sprachen neben Großmeister Jens Oberheide auch der OB von Hamm, Herr Thomas Hunsteger-Petermann, Grußworte an das Publikum, bevor Medienexperte und Br. Max Schautzer seine kenntnisreiche Laudatio auf den Preisträger vortrug. Dann erfolgte die Preisübergabe. In der Urkunde lautet die Preisbegründung:

 

In Würdigung seines beispielgebenden humanitären Einsatzes für traumatisierte Kinder aus aller Welt, deren „verletzten Seelen“ er wieder „Mut und Zuversicht“ geben will, verleiht die Großloge ihren Humanitären Preis an Peter Maffay. Er hat mit der Peter Maffay Stiftung ein Zeichen gesetzt, von dem er selbst sagt „Man kann nicht von einer besseren Welt singen und die Realität unverändert lassen.“ Aus diesem Leitgedanken ergibt sich sein großer persönlicher Einsatz für Humanität und Werteerziehung. Mit der Orientierung am Ideal und der Aufforderung, das Machbare des Idealen in Taten umzusetzen, entspricht Peter Maffay freimaurerischer Grundauffassung.

 

Preisträger Peter Maffay, frei von jeglichen „Star-Allüren“, dankte in aufrichtiger Bescheidenheit und würdigte in seiner Rede nicht nur den materillen Wert, sondern auch die solidarisierende Wirkung auf ihn und die Ermutigung, das Konzept seiner Stiftung auszubauen, das er neben der Finka für traumatisierte Kinder auf Mallorca mit einem weiteren Kinder-Projekt in Rumänien ausbauen werde. Dem Geldbetrag des Humanitären Preises von 10.000,- Euro fügte Br. Werner Vögele vom Freimaurerischen Hilfswerk (FHW) noch 5.000,- hinzu. In einem Brief an GM Jens Oberheide schrieb später der Preisträger u.a. „ .… Danken möchte ich Ihnen auch für die großzügige Unterstützung unserer Stiftung. Sie können versichert sein, dass das gesamte Preisgeld in unsere Projekte fließen wird und wir dank der Zuwendung der Freimaurer Kindern helfen können. Ich hoffe sehr, dass wir in Kontakt bleiben. Herzliche Grüße – Ihr Peter Maffay“

 

Hartwig Kloevekorn