Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland (AFuAMvD)

Wolfsburger Freimaurer-Loge feierte 70-jähriges Bestehen

Schloss Fallersleben
Schloss Fallersleben Foto: Udo Kruse / stock.adobe.com

Anlässlich ihres 70. Stiftungsfestes veranstaltete die Freimaurerloge "Carl zur siegen Wahrheit" ein abwechslungsreiches Programm im Fallersleber Hoffmannhaus.

Wolfsburg/Fallersleben (hw). Das 70. Stiftungsfest wurde am 28. August 2022 mit einer Festarbeit im 2018 neu installierten Tempel in Isenbüttel gefeiert. Im Anschluss daran veranstaltete die Loge im Festsaal des Fallersleber Hoffmannhauses ein abwechslungsreiches Programm, um die Loge der Öffentlichkeit vorzustellen. Dazu waren Vertreter der zum Einzugsgebiet gehörenden Städte und Gemeinden eingeladen. Der Meister vom Stuhl, Br. Emilio Badermann, eröffnete die Veranstaltung mit einer Darstellung der 70 Jahre von der Gründung der Loge durch vertriebene Brüder bis zur heute 40 Mitglieder zählenden Bruderschaft.

Die Loge hat an diversen Standorten in Wolfsburg und dem Umland Arbeitsstätten gefunden. 70 Jahre sind für eine Loge kein hohes Alter, aber da die Stadt erst seit 1948 den Namen Wolfsburg trägt, ist die Loge als Alleinstellungsmerkmal fast so alt, wie die Stadt in der sie wirkt.

Nach Grußworten des zug. Distriktmeisters Hans-Herbert Müller hielt der Distriktredner Bodo Dannhöfer die Festrede. Die Werte der Freimaurerei wie Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität standen im Mittelpunkt der Darstellungen, vor allem aber diese Werte zu pflegen, mit Leben zu füllen und sie als Teil der bürgerlichen Gesellschaft zu deren Besten zu leben.

Die Loge nutzte das Stiftungsfest, um Spenden zu übergeben. Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich und Wolfsburgs Oberbürgermeister Dennis Weilmann erhielten je 7.000 € aus Logenmitteln (vom freimaurerischen Hilfswerk aufgestockt), um Aktivitäten für die Ukraine und Geflüchtete zu finanzieren. In Gifhorn ist das Geld für die weitere Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten in der Partnerstadt Korssun vorgesehen, in Wolfsburg werden die Mittel in die fachgerechte Betreuung traumatisierter Kinder aus der Ukraine fließen.

Die anschließenden Grußworte und Dankesbekundungen der Vertreter von Gifhorn und Wolfsburg zeigten, dass die Loge ein anerkanntes und geschätztes Mitglied der lokalen Kulturszene und Gemeinschaft ist.

Im Anschluss an diese Ansprachen bot das  Festbankett Gelegenheit zu informativem und interessiertem Gedankenaustausch zwischen Schwestern, Brüdern und Vertretern der Öffentlichkeit.